Unsere ethischen Grundsätze

Die Imkerei Glückshonig produziert auf ökologischem Weg exzellente, regionale Bio-Honige - aber nicht um jeden Preis und nicht in beliebigen Mengen! Denn unsere ethischen Grundsätze sind für die Standortauswahl, Betriebsweise, Völkervermehrung und Honigernte bindend. Das sich die Imkerei Glückshonig einmal pro Jahr von einer unabhängigen Stelle kontrollieren und zertifizieren lässt, ist natürlich selbstverständlich.

Betriebsweise

  • Für uns sind Bienen Mitgeschöpfe - und nicht gefühllose Insekten. Wir sind  der Ansicht, dass für sie in der Haltung mindestens die gleichen ethischen  Grundsätze gelten sollten, wie für Säugetiere auch. Daher werden bei der ökologisch betriebenen Imkerei Glückshonig KEINE Flügelbeschneidungen und KEINE künstliche Besamungen durchgeführt.
  • Wir imkern im Naturwabenbau und geben damit dem natürlichen Verhalten unserer Bienen Raum zur Entfaltung. Ein sehr positiver Effekt dieser  natürlichen Bautätigkeit unserer Bienen im Naturwabenbau, ist die Erzeugung  von ursprünglichem Bienenwachs. Das durch den Naturwabenbau die Honiger eventuell geringer ausfallen kann, stellt angesichts der Erzeugung von  unbelastetem Bienenwachs kein Nachteil dar. Unsere Bienenkisten werden ausschließlich aus Holz hergstellt, das aus der Region stammt. Kunststoffkisten kommen für die ökologische Bio-Imkerei Glückshonig nicht in Frage!   
  • Wir verkaufen Bienenvölker nur an Menschen, die die gleichen ethischen  Standards und Ziele verfolgen wie wir!
  • Unsere Bienen helfen mit, die Vermehrung der Pflanzen zu sichern und damit  die pflanzliche Vielfalt unserer Umwelt zu erhalten! Das gilt natürlich auch  für landwirtschafltiche Nutzpflanzen, die zu ca. 70 Prozent von der  Befruchtung durch Bienen abhängig sind. Ohne Bienen gäbe es ca. 30 Prozent der  menschlichen Nahrungsquellen nicht mehr.  
  • Wir haben Ehrfurcht und Respekt vor der Leistung unserer kostbaren Bienen. Durch unsere Maxime "Sorgfalt und Vorsicht vor Schnelligkeit und Profit", stellen wir sicher, dass so wenige Bienen wie möglich zu Schaden kommen.
  • Die Gesundheit unserer Bienen hat höchste Priorität. Die Pflege unserer wichtigsten Mitarbeiterinnen mit natürlichen Mitteln ist so erfolgreich, dass beispielsweise die Varroamilbe für unsere Tiere kein Problem darstellt.
  • Die Erträge der für uns alle wichtigen Nutzpflanzen werden durch die Bestäubungsleistung der Bienen nicht nur gesichert. Sie können durch einen gezielten und systematischen Einsatz der Bienen bei einigen Nutzpflanzen sogar bis zu einer Verdopplung gesteigert werden. Das partnerschaftliche Miteinander moderner Landwirtschaft und der Imkerei kann so langfristig hohe Erträge und exzellente Qualität im Obst- und Beerenanbau sowie bei zahlreichen Feldfrüchten sichern.

Standortauswahl

  • Wir bewegen uns mit unseren Bienen hauptsächlich in einer klar definierten Kernzone und dort vorwiegend im Odenwald und entlang der Bergstraße.Wanderstress mit langen An- und Abfahrten bleiben unseren Bienen damit erspart. Geschont werden unsere Bienen auch dadurch, dass Standortwechsel nur während der Nacht durchgeführt werden.
  • Unsere Bienen arbeiten ausschließlich in naturbelassenen Wiesen und Wäldern. Sie haben, wenn überhaupt, nur sehr wenig Kontakt mit konventionell bearbeiteten Feldern und Äckern. Die Pestizidbelastung unserer Bienen ist daher sehr gering und ihre natürlichen Widerstandskräfte dafür aber umso höher.
  • Die Arbeit in naturbelassenen Lagen führt im Ergebnis zur Produktion von harmonischen und bekömmlichen Standorthonigen. Die Produktion von Sortenhonigen hat für uns nicht die höchste Priorität.

Standorte

  • Die Kernzone der Standorte, an denen Honig gesammelt wird, liegt in einem Radius von maximal 100 Kilometern um Obernburg, dem Stammsitz der Imkerei Glückshonig, herum.  
  • Nur in Ausnahmefällen und auch nur einmal im Jahr erlauben wir uns  beispielswiese für die Sammlung ganz besonderer Honige die Auswahl eines  Standortes der maximal 150 Kilometer von Obernburg entfernt ist.  
  • Die Karte zeigt die Sammelzonen der Imkerei Glückshonig:
    Die Kernzone der Sammelstandorte ist die grüne Zone. Die Kernzone liegt in einem Radius von 100 km um Obernburg herum. Der rote Kreis zeigt die maximale Entfernung eines Standortes. Einmal pro Jahr darf ein Standort 150 km von obernburgentfernt sein.  

Völkervermehrung 

  • Verhinderung von Schwärmen. Frei schwärmende Bienenvölker sind in unserer aufgeräumten Kulturlandschaft in der Regel verloren und überleben in der Regel den ersten Winter nicht.
  • Durch die rechtzeitige Entnahme von einer Brutwabe mit Bienen aus einem starken Bienenvolk, kann dem Schwärmen sicher und schonend vorgebeugt werden. Die entnommene Brutwabe wird für die Erzeugung eines neuen Bienenvolkes verwendet.
  • Der Königin wird unter Verwendung von Absperrgittern der Zutritt zum Honigraum verwehrt und damit die Möglichkeit genommen, die dortigen Honigwaben zu bebrüten. Das dient der Steigerung des Honigaromas und stellt unserer Ansicht nach nur eine kleine Einschränkung der Königin dar.
  • Das Flügelschneiden der Königinnen ist bei uns untersagt.
  • Die Königinnen werden nicht durch uns, sondern von dem Bienenvolk selbst "ausgetauscht".

Honigernte

  • Gemäß unserer Maxime "Sorgfalt und Vorsicht vor Schnelligkeit und Profit", stellen wir sicher, dass während der Honigernte so wenige Bienen wie möglich zu Schaden kommen. Das mag aus betriebswirtschaftlicher Sicht nicht sehr sinnvoll sein. Es bewahrt aber unserer Tiere vor großen Schäden und Leid - und das ist für uns entscheidend!

Sie haben Fragen?

Wenn Sie Fragen zu den ethischen Grundsätzen der Imkerei Glückshonig haben, dann nehmen Sie einfach Kontakt mit uns auf:

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