Honig aus dem Odenwald in Bio-Qualität mit Bioland Zertifikat

Unsere ethischen Grundsätze

Die Imkerei Glückshonig produziert exzellente, regionale Bio-Honige - aber nicht um jeden Preis und nicht in beliebigen Mengen! Denn unsere ethischen Grundsätze sind für die Standortauswahl, Betriebsweise, Völkervermehrung und Honigernte bindend.

Standortauswahl

  • Wir bewegen uns mit unseren Bienen hauptsächlich in einer klar definierten Kernzone und dort vorwiegend innerhalb des Gebietes des Geo-Naturparks Bergstraße-Odenwald. Wanderstress mit langen An- und Abfahrten bleiben unseren Bienen damit erspart. Geschont werden unsere Bienen auch dadurch, dass Standortwechsel nur während der Nacht durchgeführt werden.
  • Unsere Bienen arbeiten ausschließlich in naturbelassenen Wiesen und Wäldern. Sie haben, wenn überhaupt, nur sehr wenig Kontakt mit konventionell bearbeiteten Feldern und Äckern. Die Pestizidbelastung unserer Bienen ist daher sehr gering und ihre natürlichen Widerstandskräfte dafür aber umso höher.
  • Die Arbeit in naturbelassenen Lagen führt im Ergebnis zur Produktion von harmonischen und bekömmlichen Standorthonigen. Die Produktion von Sortenhonigen hat für uns nicht die höchste Priorität.

Standorte

  • Die Kernzone der Standorte, an denen Honig gesammelt wird, liegt in einem Radius von maximal 100 Kilometern um unseren Stammsitz Otzberg herum.
  • Nur in Ausnahmefällen und auch nur einmal im Jahr erlauben wir uns beispielswiese für die Sammlung ganz besonderer Honige die Auswahl eines Standortes der maximal 150 Kilometer von Otzberg entfernt ist.
  • Die Grafik zeigt die Sammelzonen der Imkerei Glückshonig:
    Die Kernzone der Sammelstandorte ist die grüne Zone. Die Kernzone liegt in einem Radius von 100 km um Otzberg herum. Der rote Kreis zeigt die maximale Entfernung eines Standortes. Einmal pro Jahr darf ein Standort 150 km von Otzberg entfernt sein.

 Betriebsweise

  • Für uns sind Bienen Mitgeschöpfe - und nicht gefühllose Insekten. Wir sind der Ansicht, dass für sie in der Haltung mindestens die gleichen ethischen Grundsätze gelten sollten, wie für Säugetiere auch.
  • Wir verkaufen Bienenvölker nur an Menschen, die die gleichen ethischen Standards und Ziele verfolgen wie wir!
  • Unsere Bienen helfen mit, die Vermehrung der Pflanzen zu sichern und damit die pflanzliche Vielfalt unserer Umwelt zu erhalten! Das gilt natürlich auch für landwirtschafltiche Nutzpflanzen, die zu ca. 70 Prozent von der Befruchtung durch Bienen abhängig sind. Ohne Bienen gäbe es ca. 30 Prozent der menschlichen Nahrungsquellen nicht mehr.
  • Wir haben Ehrfurcht und Respekt vor der Leistung unserer kostbaren Bienen. Durch unsere Maxime "Sorgfalt und Vorsicht vor Schnelligkeit und Profit", stellen wir sicher, dass so wenige Bienen wie möglich zu Schaden kommen.
  • Die Gesundheit unserer Bienen hat höchste Priorität. Die Pflege unserer wichtigsten Mitarbeiterinnen mit natürlichen Mitteln ist so erfolgreich, dass beispielsweise die Varroamilbe für unsere Tiere kein Problem darstellt.
  • Die Erträge der für uns alle wichtigen Nutzpflanzen werden durch die Bestäubungsleistung der Bienen nicht nur gesichert. Sie können durch einen gezielten und systematischen Einsatz der Bienen bei einigen Nutzpflanzen sogar bis zu einer Verdopplung gesteigert werden. Das partnerschaftliche Miteinander moderner Landwirtschaft und der Imkerei kann so langfristig hohe Erträge und exzellente Qualität im Obst- und Beerenanbau sowie bei zahlreichen Feldfrüchten sichern.

Völkervermehrung

  • Verhinderung von Schwärmen. Frei schwärmende Bienenvölker sind in unserer aufgeräumten Kulturlandschaft in der Regel verloren und überleben in der Regel den ersten Winter nicht.
  • Durch die rechtzeitige Entnahme von einer Brutwabe mit Bienen aus einem starken Bienenvolk, kann dem Schwärmen sicher und schonend vorgebeugt werden. Die entnommene Brutwabe wird für die Erzeugung eines neuen Bienenvolkes verwendet.
  • Der Königin wird unter Verwendung von Absperrgittern der Zutritt zum Honigraum verwehrt und damit die Möglichkeit genommen, die dortigen Honigwaben zu bebrüten. Das dient der Steigerung des Honigaromas und stellt unserer Ansicht nach nur eine kleine Einschränkung der Königin dar.
  • Das Flügelschneiden der Königinnen ist bei uns untersagt.
  • Die Königinnen werden nicht durch uns, sondern von dem Bienenvolk selbst "ausgetauscht".

Honigernte

  • Gemäß unserer Maxime "Sorgfalt und Vorsicht vor Schnelligkeit und Profit", stellen wir sicher, dass während der Honigernte so wenige Bienen wie möglich zu Schaden kommen. Das mag aus betriebswirtschaftlicher Sicht nicht sehr sinnvoll sein. Es bewahrt aber unserer Tiere vor großen Schäden und Leid - und das ist für uns entscheidend!

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